Filmkritik: Blade

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Name: Blade
Genre: Action
Land: USA
Regisseur: Stephen Norrington
Jahr: 1998
FSK: 16
Länge: 102 min.

Stephen Norrington heisst der Regisseur vom ersten Teil der "Blade"-Trilogie, ein Name der den meisten vermutlich nichts sagen wird. Und wenn doch, vermutlich als Regisseur von einem Streifen namens "Die Liga der aussergewöhnlichen Gentlemen", ein Streifen der den meisten eher als Trash mit Effektwucht im Hinterkopf geblieben sein wird, hat dieser Film trotz Größen wie Sean Connery und Shane West nie die Größe eines "X-Men" erreicht. Soviel zum Regisseur von Blade, der im Moment an einem Remake zum großartigen "The Crow" arbeitet.

Zum Film selbst: Die Story ist etwas konfus: Mithilfe des Blutes der Hauptfigur Blade soll eine uralte Vampirgottheit beschworen werden, natürlich geht das nur mit Blades Blut, da er ein Zwischending zwischen Vampir und Mensch ist, nur auf sich gestellt, von allen Vampiren gehasst usw.

Generell ist die Geschichte nichts besonderes und dient dazu, die doch recht ansehnlichen Actionszenen, wenn auch komplett unrealistischen, miteinander zu verbinden. Wirklich wichtig ist sie nicht, dafür ist das Gespringe und Geschieße ganz ansehnlich. Das Finale ist für heutige Verhältnisse grauenhaft animiert, das konnte "Krieg der Sterne" anno 1978 schon besser.
Und wie der Film endet weiß man eigentlich auch schon von Anfang an.

Wenn man Blade nur als Trashfilm sehen will, ist er echt lustig. Aber bei einem Budget von 20 Millionen US-Dollar sollten wohl mehr als sehr gnädige 5  von 10 Punkten drin sein.



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