Filmkritik: American Psycho

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Name: American Psycho
Genre: Psycho / Drama / Splatter
Land: USA
Regisseur:
Mary Harron
Jahr: 2000
FSK: 16
Länge: 98 Minuten (Uncut)

American Psycho aus dem Jahr 2000 ist neben "I Shot Andy Warhol" der einzige große Regieerfolg von Mary Harron, die Serie "Six Feet Under" zähle ich hier einfach mal nicht mit.

In American Psycho geht es um den New Yorker Neureichen Patrick Bateman (Christian Bale), der, wie seine Freunde auch, zur jungen 'Elite' gehört. Der Film spiegelt viele Facetten von Patricks Leben wieder, einmal z.B. unterhält er sich mit einigen Kollegen aus seiner Firma über neue Visitenkarten, sie überlegen zusammen, welche die beste ist. Da es nicht dir Karte von Bateman ist und er 'leichte' psychische Störungen hat tötet er seinen Kollegen anschließend in seiner Wohnung mit einer Axt.
Dieser Wechsel zwischen den Tagen, an denen Bateman zunächst seinen Geschäften nachgeht und den Nächten, in denen er seinem Durst nach Blut freien Lauf lässt ist so cool gestaltet, dass man vor dem Bildschirm förmlich mitfiebert um zu wissen was als nächstes passiert.

Auch das Ende lässt einen sehr zwiegespalten zurück, da es auf eine Art und Weise präsentiert wird, die man nicht gedacht hätte.
Ich gebe diesem Film daher 8,5 von 10 Punkten, da die Gewalttaten, für die das Buch übrigends indiziert wurde, hier sehr gut dargestellt wurden. Man ist nie wirklich angeekelt, daher ist es ein Film, den man sich unbedingt ansehen sollte.



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