Filmkritik: Cloverfield

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail


Name: Cloverfield
Genre: Horror / Thriller / Action
Land: USA
Regisseur:
Matt Reeves
Jahr: 2008
FSK: 12
Länge: 81 Minuten

Als ich den Trailer zu 'Cloverfield' sah, war das erste was mir auffiel die Kameraperspektive. Diese ist auch das primäre Erkennungsmerkmal dieses (vergleichsweise) Low-Budget-Films. Jener wurde nämlich komplett mir einer Handkamera gedreht, was zum einen für eine teils sehr klaustrophobische (gute) Atmosphäre sorgt, in schnellen Szenen aber sehr unübersichtlich und damit nicht unbedingt gut wirkt.
Auch bei der Handlung erfindet 'Cloverfield' (Der Name, der in der Zeit des Kalten Krieges für New York City stand, hat mit dem Film so viel gemein wie der Fussball Manager mit Crysis) das Rad nicht neu:
Eine Gruppe von Mittzwanzigern ist auf einer Party, als ein riesiges Monster New York überfällt. Das kennt man alles soweit schon, wird hier aber durch die sehr coole Kamera gerettet, die wirklich nur in 1-2 schnellen Szenen schlecht und deplaziert wirkt.

Fazit: Trotz der absoluten Standartkost in Sachen Handlung ist der Film durch seine Kamera, andererseits durch seine Spannung und Dramatik durchaus sehenswert.
Ich gebe 7 von 10 Punkten für den Film, und weil das hübsch gestaltete Steelbook, das bei Amazon genau so viel kostet wie die normale DVD-Hülle, keine zusätzlichen Extras bietet, sich aber deutlich hübscher im DVD-Regal macht.


Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren