SV 2.0 - Upgrade oder reloaded?

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Wenn nur eine SV zu einer Wahl antritt, ist es nicht ungewöhnlich, dass sie nicht viel verspricht, denn ihr ist die Wahl ziemlich sicher. So ist es dann auch bei dieser SV nicht weiter verwunderlich, dass sie nichts Neues oder Großartiges angekündigt hat. Wieso Ziele setzen, die sinnvoll sind, wenn man in Gefahr läuft, sie unter umständen nicht verwirklichen zu können?

Es ist natürlich nicht so, dass sie gar nichts machen wird: Sie führt die alten Dinge weiter, zum Beispiel die Unterstufenpartys, die Grußkarten oder die Schulpullover, doch ein Großprojekt, wie es sich die letzte SV mit der Schulhofverschönerung oder der Einladung der Baskets auf die Fahne geschrieben hat, fehlt. Einige Leute werden nun einwenden, dass sich die SV doch um aktuelle Klassenfotos bemüht. Aber was ist das im Vergleich zu einem besseren Mittagsangebot für Ober- und Mittelstufe? Eine wirkliche Verbesserung, die allen zugute käme, wäre die Anschaffung neuer Computer. Natürlich ist das teuer, doch gerade deshalb könnte sich die SV dazu hinreißen lassen, um ihr Ziel zu verwirklichen viele verschiedene Aktionen zu planen. Diese würden dann Geld einbringen, von denen die neuen Computer finanziert werden könnten.

Aber das ist natürlich nur eine, von vielen Aktionen, die eine SV hätte versprechen können, selbst wenn sie in Gefahr läuft zu scheitern.

Doch wollen wir nicht nur die negativen Dinge sehen. Diese SV ist in einem Punkt eine unglaubliche Verbesserung, nämlich im kulturellen Angebot für Schüler. Gleich zwei neue AGs vervollständigen das kulturelle Angebot der Schule, bestehend aus Chor, Theater und Orchester. Das ist zum einen die Tanz-AG und zum anderen die Kult(ur)-Ag, die es sich zur Aufgabe gemacht den Kindern Museen, Theater und Kino näher zu bringen und zu zeigen, welche Arbeit dahinter steckt.

Sieht man diese SV also unter dem schulpolitischen Aspekt, so ist sie eher „reloaded“, sie versucht nichts Neues. Sieht man sie aber unter dem kulturellen Aspekt, verdient sie den Namen SV 2.0, denn eine Erweiterung des kulturellen Rahmens kann man auf jeden Fall als „Upgrade“ bezeichnen.



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