Videokonferenz mit Afghanistan

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Am Donnerstag den 20.11.08 veranstaltete die Afghanistan-AG des Beethoven Gymnasiums Bonn im ehemaligen Bundeskanzleramt eine Videokonferenz mit ihrer deutschen Partnerschule „Amani-Realschule“ in Kabul.

Vier BG Schüler unterhielten sich fast 3 Stunden lang mit rund 16 Jungen der Partnerschule über Kultur, Politik, sowie Religion und die aktuelle Lage Afghanistans in Zeiten des Krieges.

In dem durchgehend freundlichen Gespräch äußerten viele der afghanischen Schüler den Wunsch in Deutschland zu studieren. Neben Studienmöglichkeiten wurde auch rege über amerikanische Truppen in Afghanistan und Obama als potenziellen Veränderer diskutiert. Viele Afghanen würden die Lage als ruhiger und sicherer empfinden seit dem Einzug der GIs so einer der Partnerschüler. Obama träge große Verantwortung und noch mehr Hoffnung. Es wurde auch der Islam und Kopftuchgesetze in Afghanistan angesprochen. Kopftücher seien in Afghanistan nicht Pflicht, würden aber von ehrlichen Anhängern des Koran getragen. Auch die Sprachbarriere wurde durch die teils exzellenten Deutschkenntnisse der Partnerschüler leicht überbrückt.

Mit dieser Videokonferenz ist die Afghanistan-AG ihrem Ziel, eine bessere interkulturelle Verständigung zu verschaffen, einen Schritt näher gekommen. Die Schülerzeitung wünscht ihr viel Glück .



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